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Geschafft!

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"OUT OF HELL" Kalender 2010

Nach beinahe 2 Jahren Arbeit habe ich mein Kalenderprojekt vollendet. Ich wähle bewusst den Ausdruck "Projekt", da es mehr war, als das Anfertigen der Artworks. Kontakte zu den einzelnen Bike-Buildern mussten hergestellt werden, Fotoshootings wurden organisiert, viele Gespräche geführt, um jeden einzelnen Customizer von meiner Idee zu überzeugen. Doch gehen wir chronologisch vor: Als bekannter Illustrator und Maler und begeisterter Biker - ich fahre eine HD-Fatboy - war es nur eine Frage der Zeit, wann die ersten befreundeten Biker ein Bild von sich und ihrem Bike gemalt haben wollten.
So habe ich im laufe der letzten Jahre immer mehr Biker-Paintings angefertigt und dabei festgestellt, wie viel Spaß ich daran habe. So kam mir auch die Idee zu meinem Kalender. Denn wo sonst findet man noch soviel echte Typen, aufsehen erregende Maschinen und Frauen und pittoreske Figuren als in der Bikerszene, die man dann "nur" noch auf Leinwand zu "bannen" braucht.

Ich wollte aber nicht nur 12 Paintings von Motorrädern und deren Fahrern machen - nein - es sollte ein Konzept dahinter stehen, es sollte etwas ganz Außergewöhnliches, so noch nie Dagewesenes sein – ein "out of hell" Kalender mit bekannten nationalen und internationalen Bike-Buildern, aufgezeigt in einer visuellen Interpretation des Teufels. Nachdem ich 2 Referenzbilder gemalt hatte, kontaktierte ich zuerst Marcus Walz, um ihm meine Idee zu unterbreiten. Er war sofort "Feuer und Flamme", und so habe ich ihn nach einem Fotoshooting auch mit "Feuer und Flammen" gemalt.

Mit diesem Referenzbild eines der bekanntesten Bike-Builder in der Szene weltweit, war es ein leichtes für mich, auch andere Motorradbauer für meine Idee zu gewinnen. Das Phantastische an der ganzen Sache war auch, dass man mir freie Hand ließ. Ich konnte meine visuelle Vorstellungen umsetzen, konnte jeden Bike-Builder so malen, wie ich ihn kennen gelernt habe, wie ich ihn in meinem out of hell Painting gerne sehen würde.

Natürlich gab es auch hier die ein oder andere Diskussion- aber im Prinzip nur über Details oder darüber, welches Bike man nun letztendlich aufzeigen sollte. Zu der Maltechnik möchte ich noch anmerken, dass die Bilder in konventioneller Art von mir gemalt wurden- auf einer 100cm x 120 cm großen Leinwand mit Pinsel und Acrylfarbe (kein Airbrush). Durch die Fülle der aufzuzeigenden Details und natürlich durch die Formatgröße habe ich ca. einen Monat an jedem Bild gearbeitet.

Schon während der Arbeit an meinem Kalenderprojekt habe ich an verschiedenen Ausstellungen und Messen teilgenommen und meine Biker-Paintings präsentiert. Höhepunkt war dann eine Einladung von Michael Lichter, meine Motorradbilder einmal in Sturgis, USA einem breiten Publikum zu zeigen. Dort habe ich dann auch meinen Artdealer Ron Segal kennengelernt (Ron ist auf allen großen Bikerevents mit einer Ausstellung vertreten), der mich seit dieser Zeit in den USA vertritt und mir auch dort zu einem großen Bekanntheitsgrad verholfen hat.

Vita
Michael Knepper
Studium: Visuelle Kommunikation in Trier / Diplom
Job: Werbeagentur in München, seit 1982 freiberuflicher Illustrator und Maler
Kunden
Werbung: Siemens, Mercedes, Adidas, Bayer, Provinzial, Spatenbräu, Mustang-Jeans,
Jever, Diet, König-Ludwig-Musical, Samson etc.
Verlage: Gruner+Jahr, Spiegel-Verlag, Burda-Verlag, Verlag ,Das Beste’,
diverse Filmverlage (z.B. Warner Brothers) etc.

 

Der Kalender ist im Roadhouse Store online zu bestellen.